Wirtschaftspreis „Via Oeconomica“ 2016

Zum 2. Mal wurden vier Leipziger Unternehmen mit der „Via Oeconomica“ geehrt. Die Verleihung des Preises fand am Abend des 29. Septembers im Festsaal des Alten Leipziger Rathauses statt.

 

Uwe Albrecht, Hans-Jürgen Mundinger, Hubertus Bartsch, Dr. Mathias Reuschel, Dirk Thärichen, Peter Steffen, Torsten Bonew (v.l.n.r.)

 

Um die 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur waren zur Preisverleihung erschienen. Unter ihnen Uwe Albrecht (Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft und Arbeit der Stadt Leipzig), Torsten Bonew (Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen der Stadt Leipzig), Iris Gleicke (Ostbeauftragte der Bundesregierung), Dr. Mathias Reuschel (Präsident des Wirtschaftsvereins Gemeinsam für Leipzig e.V.), Hartmut Bunsen (Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen e.V.) und auch Kristian Kirpal (Präsident der IHK zu Leipzig) wohnte der Veranstaltung bei. Initiiert durch den Verein Gemeinsam für Leipzig e.V. und durch das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig wird die „Via Oeconomica“ an erfolgreiche Unternehmen verliehen, insbesondere mit Augenmerk auf wirtschaftliche Kontinuität und ein klares Standortbekenntnis zur Messestadt.

„Ich freue mich für die sächsische Wirtschaft und speziell für Leipzig, dass dieser wichtige Wirtschaftspreis wieder hier im Alten Rathaus zu Leipzig vergeben wird. Es zeugt deutlich von einer engagierten Bürgerschaft und vom Unternehmertum in dieser Stadt“, sagte der Sächsische Staatsminister  für Wirtschaft und Arbeit Martin Dulig, der die Preisvergabe vornahm.

In der Kategorie Produzierendes Gewerbe wurde in diesem Jahr die Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH ausgezeichnet. In ihrem Ursprung blickt diese auf eine 112 Jährige Geschichte in der Messestadt zurück. 500 Mitarbeiter sind derzeit am Standort beschäftigt. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen auch über Niederlassungen in der Slowakei und in China. Die Geschäftsführer Dr. Hubertus Bartsch und Peter Scholz betrachten die Preisverleihung insbesondere als Anerkennung für die Mitarbeiter und die erfolgreiche Arbeit in den letzten Jahren.

In der Kategorie Handel nahm Dirk Thärichen für die Konsumgenossenschaft Leipzig e.G. in seiner Funktion als Vorstandssprecher den Preis entgegen. Auch er sieht die Auszeichnung als Würdigung für den generationsübergreifenden Einsatz der rund 950 Beschäftigten und für die Leistungen des Unternehmens in der Vergangenheit und Gegenwart. Die Ursprünge des Konsums in Leipzig reichen bis ins Jahr 1848.

Eine noch längere Tradition in der sächsischen Metropole hat das Haus Zum Arabischen Coffe Baum. Das älteste durchgängig betriebene Kaffeehaus Deutschlands, welches 1556 erstmals erwähnt wurde und seit nunmehr 18 Jahren durch die Familie Steffen geführt wird, erhielt die „Via Oeconomica“ 2016 in der Kategorie Dienstleistung.

Neu in diesem Jahr ist, dass der Preis nun auch an Unternehmen verliehen werden kann, die erst in relativ naher Vergangenheit in Leipzig gegründet wurden bzw. die in die Stadt gezogen sind, aber dennoch eine große Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes haben.

Somit ging die „Via Oeconomica“ in der neuen Kategorie „Leipzig kommt“ an die Goldschmidt Thermit GmbH. Die Holding der weltweit agierenden Goldschmidt Thermit Group, die als Weltmarktführer im Bereich Verbindungsschweißen, Wartung und Instandsetzung von Schienensystemen gilt, wurde 2004 nach Leipzig verlegt. 2014  wurde deren Forschungs- und Entwicklungszentrum „Technology Innovation Center“ (TIC) ebenfalls in Leipzig angesiedelt. Dr. Hans-Jürgen Mundinger, CEO der Goldschmidt Thermit GmbH bestätigte bei Entgegennahme des Preises die Nähe des Konzerns zur Messestadt. „Für alle unsere Gesellschaften ist Leipzig der Dreh- und Angelpunkt, gerade bei wichtigen strategischen Entscheidungen“

Die Verleihung der „Via Oeconomica“ stand 2016 bereits zum zweiten Mal unter der Schirmherrschaft von Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel.

www.gemeinsam-fuer-leipzig.de

                                                                                                         

Text: REGJO       Fotografie: Rainer Justen

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